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Amazon FBA Rechner: Gebühren, Gewinn & ROI (2026)

Amazon FBA Rechner erklärt: alle Gebühren 2026, MwSt., Rechenbeispiel für Amazon.de und welcher FBA-Rechner Gewinn und ROI am genauesten berechnet.

Sep 23, 2026

Veröffentlicht

Bevor du auch nur eine Einheit kaufst, brauchst du eine Zahl: Wie viel Geld bleibt übrig, nachdem Amazon seine Gebühren abgezogen hat? Ein Amazon FBA Rechner liefert dir diese Antwort in Sekunden. Du gibst Verkaufspreis, Einkaufspreis und Produktgröße ein, und der FBA-Rechner zeigt dir Verkaufsgebühren, FBA-Gebühren, Lagergebühren, Nettogewinn, Marge und ROI. So prüfst du jedes Produkt, bevor du Ware einkaufst.

Das Problem: Die meisten FBA-Rechner im Netz wurden für Amazon.com gebaut. Sie ignorieren die MwSt., nutzen US-Gebührentabellen und kennen weder EFN noch Pan-EU. Wenn du auf Amazon.de oder einem anderen europäischen Marktplatz verkaufst, liegen diese Zahlen schnell mehrere Euro pro Einheit daneben. In diesem Guide erfährst du, wie die Amazon-Gebühren 2026 funktionieren, wie du die FBA-Gebühren Schritt für Schritt berechnest und welcher Amazon FBA Rechner am genauesten ist.

Amazon FBA Gebühren und Marge berechnen: die Kurzantwort

Jeder Amazon FBA Rechner folgt derselben Grundformel:

Nettogewinn = Verkaufspreis − MwSt. − Verkaufsgebühr − FBA-Versandgebühr − Lagergebühren − sonstige Kosten − Einkaufspreis

Daraus ergeben sich die Kennzahlen, die über den Kauf entscheiden:

  • Umsatz = Verkaufspreis ohne MwSt. mal verkaufte Einheiten
  • Marge = Nettogewinn geteilt durch den Gesamtverkaufspreis
  • ROI (Return on Investment) = Nettogewinn geteilt durch den Einkaufspreis
  • Break-even-Preis = der Verkaufspreis, bei dem der Nettogewinn genau null ist

Was ist ein gutes Ergebnis? Bei Amazon FBA gilt eine Marge von 15 bis 20 % meist als gesund. Viele Seller verlangen zusätzlich mindestens 25 bis 30 % ROI und mindestens 2 € Nettogewinn pro Einheit. Rechne mit vorsichtigen Werten für Verkaufspreis und Kosten. Lieber positiv überrascht werden als auf Ware sitzen, die Geld verliert.

Amazon-Gebühren erklärt: alles, was ein FBA-Rechner berücksichtigen muss

Amazons Gebührenstruktur besteht aus vier Hauptteilen: Verkaufstarif, Verkaufsgebühren, Versandgebühren und Lagergebühren. Dazu kommen Zusatzgebühren, die viele Seller vergessen, und deine eigenen Kosten für Versand und Marketing.

1. Verkaufstarif: Einzelanbieter oder Professionell

Im Tarif Einzelanbieter zahlst du keine Monatsgebühr, aber 0,99 € pro verkaufter Einheit. Der Tarif Professionell kostet 39 € pro Monat (zzgl. MwSt.), egal wie viel du verkaufst. In UK sind es 25 £. Ab etwa 40 verkauften Einheiten im Monat ist Professionell günstiger. Außerdem bekommst du Massen-Upload, Werbung, Zugang zu freigabepflichtigen Kategorien und Berichte.

Die meisten FBA-Rechner lassen die Monatsgebühr weg, weil sie Fixkosten ist. Für einen schnellen Produktcheck ist das in Ordnung. Für deine Planung solltest du die 39 € auf deine erwarteten Verkäufe verteilen.

2. Amazon-Verkaufsgebühren

Amazon berechnet für jeden verkauften Artikel eine Verkaufsgebühr. Sie ist ein Prozentsatz des Gesamtverkaufspreises, also des vollen Betrags, den der Käufer zahlt: Artikelpreis plus Versand und Geschenkverpackung, inklusive MwSt. Liegt der Prozentsatz unter der Mindestgebühr, zahlst du stattdessen die Mindestgebühr von 0,30 €.

Die meisten Verkaufsgebühren liegen zwischen 8 % und 15 %, je nach Kategorie. Beispiele aus der Gebührenübersicht 2026 für Amazon.de:

KategorieVerkaufsgebühr (Amazon.de, 2026)
Unterhaltungselektronik, Computer7 %
Haushaltsprodukte8 % bis 20 €, 15 % darüber
Beauty, Gesundheit und Körperpflege8 % bis 10 €, 15 % darüber
Kleidung und Accessoires5 % bis 15 €, 10 % von 15 bis 20 €, 15 % darüber
Kleidung und Nahrung für Haustiere5 % bis 10 €, 15 % darüber
Spielzeug, Küche, Sport und Outdoor15 %
Videospiele und Gaming-Zubehör15 %
Unternehmen, Industrie und Wissenschaft15 %
Werkzeuge und Heimwerkerbedarf13 %
Elektronisches Zubehör15 % bis 100 €, 8 % auf den Anteil darüber

Manche Kategorien arbeiten mit Stufen. Bei Automobil und Motorsport zahlst du zum Beispiel 15 % auf den Anteil des Gesamtpreises bis 50 € und 9 % auf den Anteil darüber. Möbel, Schmuck und Uhren funktionieren genauso mit anderen Schwellen. Ein guter FBA-Rechner muss beide Sätze richtig anwenden.

Die Abschlussgebühr: Bücher, Musik, Video und DVDs kosten zusätzlich eine feste Abschlussgebühr pro Einheit. Viele übersehen sie, weil sie nur Medien betrifft, aber bei günstigen Büchern frisst sie oft den ganzen Gewinn.

Gesenkte Verkaufsgebühren 2026: Amazon hat in mehreren Kategorien gesenkt. Kleidung und Accessoires kosten nur noch 5 % bis 15 €, Haushaltsprodukte 8 % bis 20 €, Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel 5 % bis 10 €.

3. FBA-Versandgebühren

Bei Versand durch Amazon (Fulfillment by Amazon, FBA) zahlst du eine feste Gebühr pro verkaufter Einheit. Sie deckt Kommissionierung, Verpackung, Versand und Kundenservice ab. Die Höhe hängt von Größenklasse, Versandgewicht und dem Marktplatz ab, auf dem verkauft wird. Bei Paketen nimmt Amazon das höhere von tatsächlichem Gewicht und Volumengewicht.

Beispiele aus der FBA-Tarifübersicht, gültig ab 1. Juli 2026 (lokaler Versand, pro Einheit):

GrößenklasseVersandgewichtDeutschlandFrankreichItalienSpanien
Leichter Umschlag≤ 100 g2,54 €3,32 €3,41 €3,23 €
Standardumschlag≤ 460 g2,68 €3,77 €3,64 €3,45 €
Kleines Paket≤ 400 g3,39 €5,07 €4,54 €3,74 €
Kleines Paket≤ 900 g3,40 €5,79 €4,95 €3,95 €
Standardpaket≤ 1,9 kg3,95 €6,44 €5,29 €4,94 €

Seit dem 17. April 2026 kommt ein Treibstoff- und Logistikzuschlag von 1,5 % auf die FBA-Versandgebühren in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, UK und weiteren europäischen Marktplätzen. Ein aktueller FBA-Rechner rechnet ihn automatisch ein.

Niedrigpreis-FBA: Die meisten Produkte bis 20 € bekommen jetzt automatisch die günstigeren Niedrigpreistarife. Ein kleines Paket bis 400 g kostet auf Amazon.de dann 3,25 € statt 3,39 €.

4. Monatliche Lagergebühren und Langzeitlagergebühren

Amazon berechnet monatliche Lagergebühren nach dem durchschnittlichen Volumen, das deine Ware in den Logistikzentren belegt, auf den EU-Marktplätzen pro Kubikmeter. Von Oktober bis Dezember steigen die Sätze deutlich, in UK zum Beispiel von 0,76 £ auf 1,51 £ pro Kubikfuß. Bei kleinen Artikeln sind das nur wenige Cent pro Einheit, bei Langsamdrehern und sperrigen Produkten summiert sich das aber schnell.

Zwei Zuschläge solltest du im Blick behalten:

  • Zuschlag für Altbestand für Einheiten, die länger als 241 Tage lagern
  • Zuschlag für Lagerauslastung, wenn dein Bestand mehr als 22 Wochen Verkäufe abdeckt

5. Zusatzgebühren und sonstige Kosten

  • Peak-Gebühr: vom 15. Oktober 2026 bis 14. Januar 2027 berechnet Amazon auf FBA-Bestellungen in Deutschland und UK eine zusätzliche Versandgebühr pro Einheit (ausgenommen Übergrößen und Niedrigpreis-FBA)
  • EFN-Zuschlag: verkaufst du aus deutschen Lagern in andere Länder, kommen 0,26 € pro Einheit dazu
  • Digitalsteuer (nur UK): auf Amazon.co.uk kommen 2 % auf die meisten Verkaufsgebühren
  • MwSt. auf Amazon-Gebühren: als Unternehmer holst du sie dir über die Vorsteuer zurück, als Kleinunternehmer ist sie ein zusätzlicher Kostenpunkt
  • Erstattungsbearbeitungsgebühr: bei Rückerstattungen behält Amazon einen Teil der Verkaufsgebühr ein
  • Gebühren für Rücksendungsaufträge, Retourenbearbeitung und niedrigen Lagerbestand
  • Deine eigenen Kosten: Versand zu Amazon, Prep-Center, Verpackung, Werbeausgaben und sonstiges Marketing

Werbekosten werden im FBA-Rechner leicht vergessen. Wenn du Sponsored-Products-Anzeigen schaltest, rechne deine durchschnittlichen Werbeausgaben pro verkaufter Einheit mit ein, sonst sieht deine Marge besser aus, als sie ist.

MwSt.: der größte Fehler in US-Rechnern

In der EU und in UK enthält der Preis, den der Kunde zahlt, die MwSt. Diese MwSt. ist nicht dein Umsatz. Bei einem Artikel für 24,99 € auf Amazon.de gehen 3,99 € (19 %) ans Finanzamt, dein Umsatz sind nur 21,00 €. In Frankreich (20 %) sind es 4,17 €, in Italien (22 %) sogar 4,51 €.

Gleichzeitig berechnet Amazon die Verkaufsgebühr auf den Gesamtpreis inklusive MwSt. Ein US-Rechner, der die MwSt. weglässt, zeigt dir fast 4 € mehr Gewinn pro Einheit, als du tatsächlich machst. Das ist der Unterschied zwischen einem guten Deal und einem Verlust.

Zwei weitere MwSt.-Punkte für deine Kalkulation:

  • Einkaufspreis netto oder brutto: Kaufst du als vorsteuerabzugsberechtigtes Unternehmen beim Großhändler, rechnest du netto. Kaufst du in normalen Online-Shops ohne Vorsteuerabzug, rechnest du brutto.
  • Verkauf in mehreren EU-Ländern: jedes Land hat seinen eigenen MwSt.-Satz. Pan-EU verlangt eine USt-IdNr. in jedem Land, in dem Amazon deine Ware lagert. Unser Vergleich Pan-EU vs. EFN erklärt die Optionen.

Rechenbeispiel: FBA-Gebühren Schritt für Schritt berechnen

Wir rechnen dasselbe Produkt auf Amazon.de und Amazon.fr durch: ein Küchenhelfer in der Kategorie Haushaltsprodukte, Verkaufspreis 24,99 €, Gewicht 350 g, als kleines Paket verpackt. Du kaufst ihn für 9,00 € netto ein, Versand zu Amazon und Prep kosten dich 0,40 € pro Einheit.

Kosten pro EinheitAmazon.deAmazon.fr
Verkaufspreis (Gesamtpreis)24,99 €24,99 €
MwSt. (19 % / 20 %)−3,99 €−4,17 €
Verkaufsgebühr (15 %, Preis über 20 €)−3,75 €−3,75 €
FBA-Versandgebühr inkl. 1,5 % Zuschlag−3,44 €−5,15 €
Lagergebühren (ca. 2 Monate)−0,08 €−0,08 €
Versand zu Amazon und Prep−0,40 €−0,40 €
Einkaufspreis−9,00 €−9,00 €
Nettogewinn pro Einheit4,33 €2,44 €
Marge17,3 %9,8 %
ROI48 %27 %

Auf Amazon.de summieren sich Amazons eigene Gebühren auf rund 7,30 € pro Einheit, dazu kommen 3,99 € MwSt. Von 24,99 € Verkaufspreis bleibt weniger als ein Fünftel als Gewinn, also genau im typischen Margenbereich für FBA.

Der Marktplatz macht den Unterschied: In Frankreich bleiben beim selben Preis nur 2,44 € übrig, weil die FBA-Gebühr dort deutlich höher ist. In Spanien wären es 3,62 €, in Italien 2,64 €. Wer vor dem Einsenden die Marktplätze vergleicht, kann seinen Gewinn schnell verdoppeln.

Wie viel die Änderungen 2026 bringen: Stell dir ein ähnliches Produkt für 19,99 € vor, eingekauft für 7,00 €. Bei 19,99 € gelten 8 % Verkaufsgebühr für Haushaltsprodukte und der Niedrigpreis-FBA-Tarif (3,25 € plus Zuschlag). Nettogewinn: 4,42 €. Ohne diese Tarife, mit 15 % und normaler FBA-Gebühr, wären es nur 2,88 €. Verschiedene Verkaufspreise im FBA-Rechner durchzuspielen zeigt dir, wie stark sich deine Marge bewegt.

So nutzt du Amazons Umsatzrechner

Amazon bietet einen kostenlosen FBA-Rechner an: den Umsatzrechner in Seller Central. Er schätzt die Gebühren und vergleicht die Versandarten in Echtzeit. So funktioniert er:

  • Schritt 1: Produkt suchen per ASIN, EAN oder Titel. Größe, Gewicht und Kategorie werden automatisch übernommen. Was eine ASIN ist, erklärt unser ASIN-Guide.
  • Schritt 2: Verkaufspreis eingeben und bei Eigenversand deine eigenen Versandkosten.
  • Schritt 3: Kosten ergänzen: Einkaufspreis, Versand zu Amazon und sonstige Kosten pro Einheit.
  • Schritt 4: Versandarten vergleichen: FBA und Eigenversand stehen nebeneinander, mit geschätztem Umsatz, Gesamtkosten und Nettogewinn.

Stärken: kostenlos, offiziell und immer mit Amazons aktuellen Gebührentabellen. Ideal, um ein einzelnes Produkt gegenzuprüfen.

Grenzen: immer nur ein Produkt auf einmal, Marktplätze musst du manuell wechseln, und es gibt keine Verkaufsschätzungen, Buy-Box-Daten oder Preisverläufe. Für tägliches Sourcing mit Dutzenden Produkten pro Stunde ist das zu langsam.

Amazon Gebührenrechner oder FBA-Gewinnrechner?

Du wirst verschiedene Namen für diese Tools finden. Ein Amazon Gebührenrechner zeigt nur, was Amazon verlangt: Verkaufsgebühr, Versandgebühr und Lagerung. Ein FBA-Gewinnrechner zieht zusätzlich deine eigenen Kosten, die MwSt. und Werbeausgaben ab und zeigt Nettogewinn, Marge und ROI. Für Kaufentscheidungen brauchst du immer den zweiten, denn auch ein Produkt mit niedrigen Amazon-Gebühren kann Geld verlieren.

Welcher Amazon FBA Rechner ist der beste?

Der beste FBA-Rechner ist der, der zu deinen Marktplätzen und deinem Ablauf passt. So schneiden die wichtigsten Optionen ab:

FBA-RechnerAm besten fürEU-MwSt.Mehrere Marktplätze gleichzeitigPreis
Amazon-UmsatzrechnerEin einzelnes Produkt prüfenTeilweiseNeinKostenlos
ProfitGo (Chrome-Extension und App)Tägliches Sourcing in EU und UKJa, je MarktplatzJa, 8 Marktplätzeab 19,95 € pro Monat
US-Tools (zum Beispiel Helium 10)Seller auf Amazon.comNeinEingeschränktKostenlos bis kostenpflichtig

ProfitGo ist für europäische Seller gebaut. Die Gewinnberechnung basiert auf Amazons offiziellem Umsatzrechner, läuft aber direkt auf jeder Amazon-Produktseite und in jedem Online-Shop. Du legst einmal dein Versandprogramm (EFN, Pan-EU oder Central Europe), netto oder brutto beim Einkauf sowie deinen Ziel-ROI und deine Zielmarge fest. Danach zeigt dir jedes Produkt sofort Amazon-Gebühren, MwSt., Nettogewinn und ROI, im Vergleich über Deutschland, UK, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Belgien und Polen.

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Der Screenshot oben zeigt dasselbe Produkt in ProfitGo und in Amazons Rechner. Alle Funktionen findest du in unserem Guide zur ProfitGo-Extension. Wenn du vor allem im Laden scannst, ist eine App praktischer. Die Optionen vergleichen wir in unserem Artikel über die besten Amazon-Scanner-Apps.

FBA oder FBM: Versandkosten im Vergleich

Beim Versand durch Verkäufer (FBM) lagerst, verpackst und versendest du selbst. Du sparst FBA- und Lagergebühren, zahlst aber eigenen Versand, Verpackung und Arbeitszeit. Im Tarif Professionell legst du deine Versandkosten selbst fest, der Käufer zahlt sie, und Amazon schreibt sie dir als Versandgutschrift gut. Im Tarif Einzelanbieter gibt Amazon die Versandgutschrift vor. Denk daran: Die Verkaufsgebühr fällt auch auf den Versandbetrag an.

FBA ist meist günstiger und schneller bei kleinen, leichten Produkten, die sich regelmäßig verkaufen, und Prime hilft dir, die Buy Box zu gewinnen. FBM kann bei schweren, sperrigen oder langsam drehenden Artikeln besser sein, weil FBA- und Lagergebühren dort den Gewinn auffressen. Amazons Umsatzrechner und ProfitGo vergleichen beide Varianten für dasselbe Produkt.

So senkst du deine Amazon FBA Gebühren

  • Preisschwellen nutzen: ein Preis knapp unter 20 € kann niedrigere Verkaufsgebühren und Niedrigpreis-FBA freischalten.
  • Verpackung verkleinern: vom Standardpaket ins kleine Paket oder den Umschlag zu rutschen senkt Versandgebühr und Versandgewicht.
  • Schlank lagern: schick nur ein, was sich in wenigen Wochen verkauft, um hohe Lager- und Langzeitgebühren zu vermeiden, aber nicht so wenig, dass die Gebühr für niedrigen Lagerbestand greift.
  • Q4 einplanen: die Lagergebühren steigen von Oktober bis Dezember deutlich, und in Deutschland und UK kommt die Peak-Gebühr dazu.
  • Versandprogramm bewusst wählen: EFN ist einfacher, Pan-EU bringt lokale Gebühren, braucht aber USt-IdNr. in mehreren Ländern.
  • Neukunden-Vorteile nutzen: neue FBA-Produkte bekommen über das FBA-Neuprodukte-Programm kostenlose Lagerung und Retourenbearbeitung.

Ist Amazon FBA 2026 noch profitabel?

Ja, für Seller, die vor dem Kauf rechnen. Die Gebührensenkungen 2026 haben die Amazon FBA Gebühren in Europa im Schnitt um 0,17 € pro Einheit gesenkt, und Niedrigpreis-FBA gilt jetzt für die meisten Produkte bis 20 €. Gleichzeitig kosten der Treibstoffzuschlag und die Peak-Gebühr extra. Dein Gewinn hängt weniger an der Gebührenstruktur als an deinen Einkaufsentscheidungen: die richtigen Produkte, zum richtigen Preis, mit genauer Kalkulation. Wie viel Startkapital du brauchst, zeigt unser Guide was Amazon FBA Arbitrage wirklich kostet.

Wie du überhaupt profitable Produkte findest, erklären unsere Guides zu Online-Arbitrage, Retail-Arbitrage und Wholesale auf Amazon.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die FBA-Gebühren für mein Produkt?

Mit einem Amazon FBA Rechner. Gib Verkaufspreis, Kategorie, Größe und Versandgewicht ein. Der Rechner addiert Verkaufsgebühr, FBA-Versandgebühr und Lagergebühren. Für genaue Ergebnisse in der EU muss er außerdem die MwSt. abziehen und die Zuschläge von 2026 berücksichtigen.

Was kostet Amazon FBA in Deutschland?

Das hängt von Größe und Gewicht ab. Ein kleines Paket bis 400 g kostet 2026 auf Amazon.de 3,39 € FBA-Versandgebühr plus 1,5 % Zuschlag. Dazu kommen die Verkaufsgebühr (meist 8 bis 15 %), Lagergebühren und 39 € im Monat für den Tarif Professionell. Bei einem typischen 25-€-Produkt summieren sich die Amazon-Gebühren auf rund 7 € pro Einheit.

Wie berechne ich meine Amazon-Verkaufsgebühren?

Rechne die Verkaufsgebühr (Prozentsatz vom Gesamtpreis inklusive MwSt., mindestens 0,30 €), die Tarifgebühr, FBA- oder Versandkosten und Lagergebühren zusammen. Amazons Umsatzrechner und ProfitGo erledigen das automatisch.

Wie viel Gebühren nimmt Amazon?

Mit Versand durch Amazon zahlen die meisten Seller 25 bis 35 % des Verkaufspreises an Amazon-Gebühren, also Verkaufsgebühr plus Versandgebühr. Die MwSt. kommt noch dazu.

Welcher FBA-Rechner ist der beste?

Für ein einzelnes Produkt Amazons kostenloser Umsatzrechner. Für tägliches Sourcing in der EU ein Tool wie ProfitGo, das MwSt. und Gebühren je Marktplatz berechnet und direkt auf Produktseiten läuft.

Wie viel kann ein Anfänger auf Amazon verdienen?

Das hängt von Budget, Zeit und Produktauswahl ab. Viele Einsteiger starten mit ein paar hundert Euro und peilen 2 bis 5 € Nettogewinn pro Einheit bei mindestens 30 % ROI an. Rechne jedes Produkt mit einem Amazon FBA Rechner durch, bevor du kaufst.

Fazit

Ein Amazon FBA Rechner ist nur so gut wie die Gebühren, die er kennt. Für Seller in der EU und UK heißt das: MwSt., die Gebührentabellen 2026, Niedrigpreis-FBA und die neuen Zuschläge. Nutz Amazons Umsatzrechner, um einzelne Produkte gegenzuprüfen, und ein Tool wie ProfitGo, wenn du täglich Dutzende Produkte genau durchrechnen willst.

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