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Amazon Seller Glossar 2026: 135 Begriffe einfach erklärt

Buy Box, ASIN, FNSKU, ROI, Cashback, Reverse Charge: 135 Begriffe rund um Amazon Arbitrage und Reselling einfach erklärt, mit Guides und Quellen.

Sep 25, 2026

Veröffentlicht

Buy Box, ASIN, FNSKU, ACoS, Reverse Charge: Wer auf Amazon verkauft, stößt ständig auf Fachbegriffe und Abkürzungen. In diesem Glossar erklären wir die 135 wichtigsten Begriffe rund um Amazon Arbitrage und Reselling kurz und verständlich, nach Themen sortiert. Zu fast jedem Begriff findest du einen Link zum passenden Guide, bei Rechts- und Steuerbegriffen zusätzlich die offizielle Quelle. Über das Inhaltsverzeichnis springst du direkt zum gesuchten Begriff. Das Glossar ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Grundlagen: Amazon, Listings und Kennzahlen

Seller Central

Die Verwaltungsoberfläche für Drittanbieter auf Amazon. Hier legst du Angebote an, verwaltest deinen Lagerbestand, siehst Bestellungen, Gebühren und Auszahlungen und beantragst Freischaltungen. Schritt für Schritt erklärt im Guide Amazon Seller Central.

Verkaufstarif

Amazon bietet zwei Tarife: den Basis-Tarif mit 0,99 € pro verkauftem Artikel und den Professional-Tarif mit 39 € netto im Monat. Für Arbitrage und Wholesale ist Professional Pflicht, weil nur so die Buy Box und die meisten Tools verfügbar sind. Alle Kosten im Überblick: Amazon FBA Kosten 2026.

FBA (Versand durch Amazon)

Fulfillment by Amazon: Du schickst deine Ware in ein Amazon-Logistikzentrum, Amazon übernimmt Lagerung, Versand, Kundenservice und Retouren. FBA-Angebote laufen automatisch mit Prime. Mehr dazu im Guide Amazon ohne Lager verkaufen.

FBM (Versand durch Verkäufer)

Fulfilled by Merchant: Du lagerst und versendest selbst. Das lohnt sich vor allem für sperrige oder langsam drehende Artikel, verschlechtert aber meist die Chance auf die Buy Box gegenüber FBA-Angeboten. FBA oder FBM? Mehr in Amazon FBA Erfahrungen 2026.

Buy Box

Das Angebot, das Kunden per Klick auf „In den Einkaufswagen“ kaufen. Teilen sich mehrere Händler ein Listing, entscheidet Amazon anhand von Preis, Versandart, Lieferzeit und Verkäuferleistung, wer sie bekommt. Sie geht also nicht automatisch an den günstigsten Anbieter. Wie du sie gewinnst, zeigt unser Guide Amazon Buy Box gewinnen.

Listing

Die Produktseite auf Amazon mit Titel, Bildern, Beschreibung und Merkmalen. Auf Amazon gibt es pro Produkt nur ein Listing, auf dem alle Händler ihre Angebote einstellen. Wie du Angebote anlegst, zeigt der Guide Amazon Seller Central.

ASIN

Die Amazon Standard Identification Number ist eine zehnstellige Kennung aus Buchstaben und Zahlen, die jedes Produkt auf Amazon eindeutig identifiziert. Bei Büchern entspricht sie meist der ISBN-10. Du findest die ASIN in der URL und in den Produktdetails. Alles dazu im Artikel Was ist eine ASIN?

EAN und GTIN

Die GTIN ist der Oberbegriff für internationale Artikelnummern, die EAN mit 13 Ziffern ist die in Europa übliche Variante und steht als Barcode auf der Verpackung. Scanner-Apps nutzen die EAN, um ein Produkt im Laden der richtigen ASIN zuzuordnen. Wie EAN, FNSKU und Amazon-Etiketten zusammenhängen, erklärt FNSKU und Amazon-Barcodes.

BSR (Bestseller-Rang)

Der Best Sellers Rank zeigt, wie gut sich ein Produkt im Vergleich zu anderen seiner Kategorie verkauft. Je niedriger die Zahl, desto mehr Verkäufe. Laut Amazon wird er regelmäßig aktualisiert, deshalb solltest du ihn immer im Verlauf betrachten, nicht als Momentaufnahme. Den Verlauf siehst du zum Beispiel in Keepa, siehe Keepa für die Produktrecherche.

Prime

Amazons Abo mit schneller, kostenloser Lieferung. Angebote mit Prime-Logo verkaufen sich besser und gewinnen öfter die Buy Box. FBA-Angebote sind automatisch Prime-fähig. Mehr in Amazon Prime: Vor- und Nachteile.

Kontostatus

In Seller Central zeigt der Kontostatus, ob du Amazons Vorgaben einhältst, etwa bei Verspätungen, Stornierungen, Beschwerden und Richtlinienverstößen. Ein schlechter Kontostatus kann zur Sperrung des Verkäuferkontos führen. Typische Fehler, die dein Konto gefährden, findest du in 5 Anfängerfehler im Amazon-Arbitrage.

SKU

Die Stock Keeping Unit ist deine eigene Artikelnummer für ein Angebot. Du vergibst sie selbst, und mit einer klaren SKU-Struktur behalten Arbitrage-Seller den Überblick über Einkaufspreis, Lieferant und Einkaufsdatum. Mehr im Guide Amazon Seller Central.

FNSKU

Die Fulfillment Network SKU ist Amazons Etikett für FBA-Ware. Sie ordnet jede Einheit im Lager eindeutig deinem Verkäuferkonto zu, damit deine Ware nicht mit der anderer Händler vermischt wird. Mehr in FNSKU und Amazon-Barcodes.

Vendor Central

Das Portal für Lieferanten, die direkt an Amazon verkaufen, meist auf Einladung. Amazon kauft die Ware ein und verkauft sie selbst. Als Arbitrage- oder Wholesale-Seller nutzt du stattdessen Seller Central. Mehr zu Seller Central im Seller-Central-Guide.

A-bis-z-Garantie

Amazons Käuferschutz für Bestellungen bei Drittanbietern. Kommt eine Ware nicht an oder entspricht nicht der Beschreibung, können Kunden einen Antrag stellen. Viele A-bis-z-Anträge schaden deinem Kontostatus. Käuferschutz auf Amazon und eBay im Vergleich: Amazon vs. eBay.

Verkäuferbewertung

Die Bewertung, die Kunden dir als Händler geben, getrennt von der Produktbewertung. Gute Verkäuferbewertungen verbessern deine Chancen auf die Buy Box. Welche Faktoren zählen, steht in Amazon Buy Box gewinnen.

Amazon's Choice

Ein Abzeichen, das Amazon automatisch an gut bewertete, günstig und schnell lieferbare Produkte für bestimmte Suchbegriffe vergibt. Es gilt für das Listing, nicht für einen einzelnen Händler.

Varianten (Parent und Child)

Viele Produkte haben Varianten wie Größe oder Farbe. Das Parent-Listing bündelt sie, jede Variante hat eine eigene Child-ASIN mit eigenem Preis und Verkaufsrang. Prüfe immer die Verkäufe der konkreten Variante, nicht des ganzen Listings. Mehr in Was ist eine ASIN?

Bundle und Multipack

Ein Bundle kombiniert mehrere Produkte zu einem Angebot, ein Multipack enthält mehrere Einheiten desselben Produkts. Menge und Inhalt müssen exakt zum Listing passen, sonst drohen Beschwerden. Mehr in Wholesale auf Amazon.

Zustand

Amazon unterscheidet unter anderem Neu, Gebraucht in mehreren Stufen und Sammlerstück. Im Arbitrage verkaufst du fast immer Neuware in ungeöffneter Originalverpackung. Mehr in Amazon Retail Arbitrage.

Amazon als Verkäufer

Verkauft Amazon selbst auf einem Listing, ist die Buy Box für Drittanbieter oft schwer zu gewinnen. Viele Seller meiden solche Produkte oder prüfen im Preisverlauf, wie oft Amazon ausverkauft ist. Wie das geht, zeigt der Keepa-Guide.

Anzahl der Verkäufer

Wie viele Händler ein Produkt gerade anbieten. Viele Verkäufer bedeuten mehr Konkurrenz um die Buy Box, zeigen aber auch, dass die Ware gut beschaffbar ist. Scanner-Apps zeigen den Wert direkt an, siehe die besten Amazon-Scanner-Apps.

Monatliche Verkäufe

Amazon zeigt auf vielen Produktseiten an, wie oft ein Artikel im letzten Monat gekauft wurde. Zusammen mit Verkaufsrang und Anzahl der Verkäufer schätzt du so ab, wie viele Einheiten du selbst verkaufen kannst. Die ProfitGo Chrome-Extension zeigt die Schätzung direkt an.

Preisverlauf

Die Entwicklung des Verkaufspreises über Wochen und Monate. Er zeigt, ob der aktuelle Preis normal oder nur eine kurze Spitze ist, und gehört zu den wichtigsten Prüfungen vor jedem Einkauf. Mehr im Keepa-Guide.

Verkäuferverifizierung

Bevor du verkaufen darfst, prüft Amazon deine Identität und dein Unternehmen, zum Beispiel mit Ausweis, Kontoauszug und Video-Call. Ablauf im Guide Amazon Seller Central.

Geschäftsmodelle

Arbitrage

Markenware dort kaufen, wo sie günstig ist, und auf Amazon teurer weiterverkaufen. Der Gewinn entsteht aus der Preisdifferenz abzüglich aller Gebühren. Alle Modelle im Vergleich zeigt Amazon Arbitrage vs. Private Label.

Online Arbitrage

Arbitrage mit Einkauf in Online Shops. Lässt sich mit Software gut skalieren, wir empfehlen etwa 10.000 € Startkapital. Alles dazu im Amazon Online Arbitrage Guide. Warum sich der Start mit Online-Angeboten lohnt, zeigt Amazon Arbitrage: Warum online starten?

Retail Arbitrage

Arbitrage mit Einkauf im Laden, zum Beispiel in Elektronikmärkten oder Drogerien. Der beste Einstieg ab etwa 5.000 €. Mehr im Guide Amazon Retail Arbitrage.

A2A (Amazon zu Amazon)

Arbitrage zwischen Amazon-Marktplätzen: Du kaufst ein Produkt auf einem Amazon-Marktplatz günstig und verkaufst es auf einem anderen teurer, etwa Kauf in Italien, Verkauf in Deutschland. Mehr im A2A-Guide.

Wholesale

Einkauf größerer Mengen direkt beim Großhändler, Distributor oder Hersteller. Planbarer als Arbitrage, mit sauberen Rechnungen, aber mit Mindestbestellwerten. Mehr im Guide Wholesale auf Amazon. Passende Lieferanten findest du mit dem Guide Großhändler für Wiederverkäufer finden.

Private Label

Ein Hersteller produziert ein Produkt, das du unter deiner eigenen Marke verkaufst. Du kontrollierst Design, Verpackung und Preis, trägst aber hohes Kapital- und Werberisiko. Für Einsteiger empfehlen wir es nicht. Warum, erklärt Amazon Arbitrage vs. Private Label.

White Label

Ein Standardprodukt, das ein Hersteller vielen Händlern anbietet und das jeder unter eigener Marke verkauft. Schneller als Private Label, aber austauschbar, weil die Konkurrenz dasselbe Produkt hat. Der Unterschied zu Private Label steht in Arbitrage vs. Private Label.

Dropshipping

Ein Lieferant verschickt die Ware erst nach dem Verkauf direkt an deinen Kunden. Auf Amazon nur unter strengen Regeln erlaubt: Du musst auf allen Dokumenten als Verkäufer erscheinen, und Direktversand durch andere Online-Händler ist verboten. Warum wir FBA empfehlen, liest du in Amazon ohne Lager verkaufen.

Flipping

Umgangssprachlich für schnelles Kaufen und Weiterverkaufen mit Gewinn. Im Amazon-Kontext meist ein anderes Wort für Arbitrage. Mehr in Amazon Arbitrage vs. Private Label.

Sourcing

Die Produktbeschaffung, also das Finden profitabler Ware und passender Lieferanten. Gutes Sourcing ist der wichtigste Erfolgsfaktor im Arbitrage. Praxistipps in Die besten Tipps zum Produktsourcen.

KDP (Kindle Direct Publishing)

Amazons Plattform für Selbstverleger. Du veröffentlichst E-Books und Taschenbücher, Amazon druckt bei Bestellung und zahlt dir Tantiemen, ganz ohne Lager. Alles dazu im Amazon KDP Leitfaden.

Alibaba und AliExpress

Zwei Plattformen der Alibaba-Gruppe: Alibaba verbindet dich mit Herstellern für große Mengen und ist die typische Quelle für Private Label, AliExpress verkauft kleinere Mengen an Endkunden. Für Arbitrage mit Markenware sind beide kaum relevant. Der Vergleich: Alibaba vs. AliExpress.

Reselling

Der Weiterverkauf fertiger Markenware mit Gewinn, der Oberbegriff für Arbitrage und Wholesale. Im Gegensatz zu Private Label verkaufst du Produkte fremder Marken. Alle Modelle im Vergleich: Arbitrage vs. Private Label.

Lead (Deal)

Ein konkretes Produkt, das in einem Shop günstig genug ist, um es auf Amazon mit Gewinn zu verkaufen. Leads findest du selbst mit Software oder kaufst sie als Liste. Tools dazu im Vergleich Amazon Arbitrage Software.

Sourcing-Gruppen

Bezahlte Communitys, die Leads an viele Mitglieder gleichzeitig verschicken. Das Risiko: Viele kaufen denselben Deal, und der Preis auf Amazon bricht ein. Eigene Price Alerts mit festen Regeln umgehen das.

Brand Direct

Der Einkauf direkt beim Markenhersteller statt über Großhändler. Bringt die besten Preise und saubere Rechnungen, setzt aber meist ein etabliertes Business voraus. Wie du Lieferanten ansprichst, zeigt Großhändler für Wiederverkäufer finden.

Amazon Renewed

Amazons Programm für generalüberholte Ware mit eigenen Qualitätsanforderungen. Verkäufer brauchen dafür eine Freischaltung, siehe Ungating-Guide.

Amazon Warehouse

Amazons Angebote für gebrauchte und zurückgegebene Artikel, oft deutlich reduziert. Für Arbitrage nur bedingt geeignet, weil du die Ware meist nicht als neu verkaufen darfst. Preise beobachten kannst du mit Keepa-Preisalarmen.

Nische

Ein klar abgegrenztes Produktsegment mit eigener Zielgruppe, etwa Ersatzteile oder Sammlerartikel. Nischen haben oft weniger Konkurrenz, aber auch weniger Nachfrage. Manche Nischen laufen auf eBay besser, siehe Amazon vs. eBay.

Saisonalität

Schwankungen der Nachfrage im Jahresverlauf, etwa bei Spielzeug vor Weihnachten oder Gartenartikeln im Frühjahr. Preisverlauf und Verkaufsrang über zwölf Monate zeigen sie deutlich, siehe Keepa-Guide.

Abverkauf (Clearance)

Reduzierte Restposten im Handel, eine klassische Quelle für Arbitrage-Deals, vor allem im Laden. Mehr in Amazon Retail Arbitrage.

Cashback

Ein Teil des Einkaufspreises, den du über Cashback-Portale oder Kreditkarten zurückbekommst. Im Online Arbitrage kann Cashback die Marge spürbar erhöhen. Mehr im Amazon Online Arbitrage Guide.

Gutscheine und Rabattcodes

Rabatte, die Shops per Code oder Newsletter gewähren. Sie machen aus einem knappen Deal oft einen profitablen. Mehr in Amazon Arbitrage: Warum online starten?

Stacking

Das Kombinieren mehrerer Rabatte, etwa Sale-Preis, Gutschein und Cashback. So entstehen viele der besten Online-Arbitrage-Deals. Mehr im Amazon Online Arbitrage Guide.

Zahlen und Kalkulation

Marge

Der Anteil des Verkaufspreises, der dir nach allen Kosten als Gewinn bleibt. Formel: Marge = Gewinn geteilt durch Verkaufspreis mal 100. Beispiel: Verkaufspreis 30 € netto, Einkauf 18 € netto, Amazon-Gebühren 7,50 €. Gewinn: 4,50 €, Marge: 15 %. Arbitrage-Seller in unserer Community arbeiten typischerweise mit 10 bis 15 %. Rechne es selbst nach mit dem Amazon FBA Rechner.

ROI (Return on Investment)

Der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Formel: ROI = Gewinn geteilt durch Einkaufspreis mal 100. Im Beispiel oben: 4,50 € Gewinn bei 18 € Einkauf ergibt 25 % ROI. Der ROI zeigt, wie effizient dein Geld arbeitet, die Marge, wie viel vom Umsatz übrig bleibt. ProfitGo berechnet beides automatisch.

Verkaufsgebühr

Die Provision, die Amazon pro Verkauf einbehält, je nach Kategorie meist 7 bis 15 % des Verkaufspreises. Alle Gebühren in Amazon FBA Kosten 2026.

FBA-Gebühr

Die Versandgebühr pro Artikel bei Versand durch Amazon, abhängig von Größe und Gewicht. Für viele Produkte bis 20 € gelten laut Amazon reduzierte Niedrigpreistarife. Details in Amazon FBA Kosten 2026.

Lagergebühren

Monatliche Gebühren für den Platz, den deine Ware im Amazon-Lager belegt. Sie hängen vom Volumen ab und sind im vierten Quartal höher. Wie du sie niedrig hältst, steht in Amazon ohne Lager verkaufen.

Aufschlag für Altbestand

Ein Zuschlag für Ware, die sehr lange im Amazon-Lager liegt, früher Langzeitlagergebühr genannt. Ein Grund mehr, nur zu kaufen, was sich in wenigen Wochen verkauft. Strategien dagegen in Amazon ohne Lager verkaufen.

Break-even

Der Verkaufspreis, ab dem alle Kosten gedeckt sind und du weder Gewinn noch Verlust machst. Liegt der aktuelle Buy-Box-Preis unter deinem Break-even, solltest du nicht einkaufen. Berechne ihn mit dem Amazon FBA Rechner.

Cash Flow

Der Geldfluss in deinem Business. Im Arbitrage ist Geld meist nach wenigen Wochen wieder frei, beim Private Label oft monatelang gebunden. Mehr im Vergleich Arbitrage vs. Private Label.

COGS (Wareneinsatz)

Cost of Goods Sold: die Kosten der verkauften Ware, also Einkaufspreis plus Nebenkosten wie Versand zum Prep-Center. Die Grundlage jeder Gewinnrechnung. Mehr im Amazon FBA Rechner.

MAP (Mindestwerbepreis)

Minimum Advertised Price: ein Mindestpreis, den ein Hersteller für die Werbung vorgibt, vor allem in den USA verbreitet. In der EU sind verbindliche Wiederverkaufspreise kartellrechtlich grundsätzlich unzulässig, Hersteller dürfen aber unverbindliche Preisempfehlungen geben.

Einstandspreis

Der tatsächliche Preis pro Einheit bis zur Ankunft bei Amazon: Einkaufspreis plus Versand, Prep-Kosten und Etikettierung. Er ist die ehrliche Basis für Marge und ROI, siehe Amazon FBA Rechner.

Netto und Brutto

Brutto enthält die Umsatzsteuer, netto nicht. Rechne im Arbitrage immer mit Nettopreisen, sonst überschätzt du deinen Gewinn. Mehr im Amazon FBA Rechner.

Abverkaufsrate

Wie schnell sich dein Bestand verkauft, oft als Anteil der verkauften Einheiten pro Monat. Eine hohe Abverkaufsrate hält Lagergebühren niedrig und dein Kapital in Bewegung. Mehr in Die besten Tipps zum Produktsourcen.

Umschlagshäufigkeit

Wie oft dein eingesetztes Kapital pro Jahr durch Einkauf und Verkauf läuft. Schnell drehende Ware mit moderater Marge bringt übers Jahr oft mehr Gewinn als langsame Ware mit hoher Marge. Mehr in Amazon FBA Erfahrungen 2026.

Kapitalbindung

Das Geld, das in noch nicht verkaufter Ware steckt. Je länger Ware liegt, desto länger ist dein Kapital gebunden, der größte Unterschied zwischen Arbitrage und Private Label, siehe Arbitrage vs. Private Label.

Preiskampf

Wenn sich Händler auf einem Listing gegenseitig unterbieten, bis kaum noch Marge übrig bleibt. Typisch bei Produkten, die viele Seller gleichzeitig gefunden haben. Mehr in 5 Anfängerfehler im Amazon-Arbitrage.

Freischaltung, Recht und Pflichten

Freischaltung (Ungating)

Die Genehmigung von Amazon, eine eingeschränkte Marke oder Kategorie zu verkaufen. Meist brauchst du dafür Rechnungen von Herstellern oder autorisierten Großhändlern aus den letzten 180 Tagen. Alles dazu im Guide Amazon ohne Freischaltung verkaufen.

Eingeschränkte Marken und Kategorien

Marken und Kategorien, die du erst nach einer Freischaltung verkaufen darfst. Viele der lukrativsten Marken für Arbitrage gehören dazu, siehe unsere Liste der besten Marken für Amazon Arbitrage.

Erschöpfungsgrundsatz

Die rechtliche Grundlage für Arbitrage in der EU: Hat der Markeninhaber Originalware im Europäischen Wirtschaftsraum in Verkehr gebracht, darf sie weiterverkauft werden. Mehr im Ungating-Guide. Rechtsgrundlage: § 24 MarkenG.

Graumarkt-Ware

Originalware, die außerhalb des EWR in Verkehr gebracht wurde und ohne Zustimmung des Markeninhabers importiert wird. Für sie gilt der Erschöpfungsgrundsatz nicht, der Weiterverkauf kann Markenrechte verletzen. Worauf du beim Einkauf achten musst, steht im Ungating-Guide.

IP-Beschwerde

Eine Beschwerde eines Rechteinhabers wegen angeblicher Verletzung von Marken-, Urheber- oder Patentrechten. Mehrere IP-Beschwerden gefährden deinen Kontostatus, deshalb meiden erfahrene Seller Marken, die dafür bekannt sind. Siehe auch 5 Anfängerfehler im Amazon-Arbitrage.

Brand Registry

Amazons Markenregistrierung für Markeninhaber. Sie bringt Kontrolle über das Listing, A+ Content und Schutz vor Missbrauch und setzt eine eingetragene oder je nach Amt angemeldete Marke voraus. Kosten der Markenanmeldung stehen in Arbitrage vs. Private Label.

Hazmat (Gefahrgut)

Produkte, die als Gefahrgut gelten, etwa Artikel mit Batterien, Spraydosen oder Parfüm. Für FBA brauchen sie oft eine Prüfung mit Sicherheitsdatenblatt, bevor du sie einsenden darfst. Ein Beispiel aus der Praxis (Parfüm) findest du in Qogita Erfahrungen.

GPSR

Die EU-Produktsicherheitsverordnung, gültig seit Dezember 2024. Sie regelt unter anderem Kennzeichnung und einen verantwortlichen Ansprechpartner in der EU und betrifft vor allem Markeninhaber und Importeure. Mehr in Arbitrage vs. Private Label. Offizieller Text: Verordnung (EU) 2023/988.

Gewerbe

Wer regelmäßig mit Gewinnabsicht einkauft und verkauft, braucht in Deutschland ein angemeldetes Gewerbe. Für Arbitrage und Wholesale ist das Pflicht. Was du für die Registrierung brauchst, steht im Guide Amazon Seller Central.

Transparency

Ein Amazon-Programm, bei dem Marken jede Einheit mit einem eindeutigen Code versehen. Produkte im Programm kannst du nur mit gültigen Codes verkaufen, für Arbitrage sind sie deshalb meist tabu. Mehr zu eingeschränkten Marken im Ungating-Guide.

WEEE-Nummer

Die Registrierungsnummer für Elektro- und Elektronikgeräte nach dem Elektrogesetz. Wer Elektrogeräte verkauft, muss darauf achten, dass die Geräte ordnungsgemäß registriert sind. Details in WEEE-Nummer 2026. Zuständige Stelle: stiftung ear.

Rechnungsanforderungen

Für Freischaltungen und bei Beschwerden verlangt Amazon Rechnungen, meist von Herstellern oder autorisierten Großhändlern aus den letzten 180 Tagen. Name und Adresse müssen zu deinem Seller-Central-Konto passen, Kassenbons reichen in der Regel nicht. Details im Ungating-Guide.

Autorisierter Händler (Distributor)

Ein Großhändler, der offiziell von einer Marke beliefert wird. Seine Rechnungen sind der Schlüssel für viele Freischaltungen. Ein Beispiel für eine Einkaufsplattform mit solchen Rechnungen beschreibt Qogita Erfahrungen.

LOA (Letter of Authorization)

Ein Schreiben einer Marke oder eines Distributors, das dich zum Verkauf ihrer Produkte berechtigt. Es kann bei Freischaltungen und Beschwerden helfen, siehe Ungating-Guide.

Selektiver Vertrieb

Markenhersteller dürfen ihren autorisierten Händlern unter bestimmten Voraussetzungen untersagen, über Online-Marktplätze zu verkaufen. Das hat der EuGH 2017 im Fall Coty für Luxuswaren bestätigt. Es erklärt, warum manche Marken auf Amazon besonders streng vorgehen. Urteil: EuGH, Rechtssache C-230/16.

Authentizitätsbeschwerde

Ein Hinweis von Kunden oder Marken, ein Produkt sei nicht echt. Du musst dann mit Rechnungen belegen, dass die Ware original ist, sonst drohen Sperren. Welche Rechnungen zählen, steht im Ungating-Guide.

Kontosperrung und Maßnahmenplan

Bei Verstößen kann Amazon dein Konto oder einzelne Angebote sperren. Mit einem Maßnahmenplan (Plan of Action) erklärst du Ursache, Lösung und Vorbeugung, um wieder freigeschaltet zu werden. Typische Auslöser in 5 Anfängerfehler im Amazon-Arbitrage.

ODR (Auftragsmängelquote)

Die Order Defect Rate misst negative Bewertungen, A-bis-z-Anträge und Rückbuchungen im Verhältnis zu deinen Bestellungen. Amazon erwartet einen Wert unter 1 %, und sie beeinflusst auch die Buy Box, siehe Amazon Buy Box gewinnen.

EPR und LUCID

Die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) verpflichtet dazu, Verpackungen, Elektrogeräte und Batterien zu registrieren und für ihre Entsorgung zu zahlen. In Deutschland läuft die Verpackungsregistrierung über LUCID bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Amazon kann entsprechende Registrierungsnummern verlangen.

CE-Kennzeichnung

Mit dem CE-Zeichen bestätigt der Hersteller, dass ein Produkt die EU-Vorgaben erfüllt, etwa bei Elektronik oder Spielzeug. Wichtig vor allem beim Import und bei Private Label, siehe Alibaba vs. AliExpress.

Produkthaftung

Die Haftung für Schäden durch fehlerhafte Produkte. Sie trifft vor allem Hersteller und Importeure, weshalb Private Label und Direktimporte rechtlich riskanter sind als der Weiterverkauf von Markenware. Mehr in Arbitrage vs. Private Label.

MHD-Artikel

Produkte mit Mindesthaltbarkeits- oder Verfallsdatum, etwa Lebensmittel oder Kosmetik. Amazon verlangt bei der Anlieferung eine Mindestrestlaufzeit, deshalb prüfst du das Datum vor dem Einkauf. Wie Prep-Center damit umgehen, zeigt Amazon Prep Center im Detail.

Steuern und Buchhaltung

Umsatzsteuer-ID

Deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer für Geschäfte in der EU. Amazon verlangt sie bei der Registrierung, und viele Großhändler liefern nur an Unternehmen mit gültiger USt-ID. Umsatzsteuer im EU-Versand erklärt Amazon Pan-EU vs. EFN.

Vorsteuerabzug

Als umsatzsteuerpflichtiger Händler kannst du die Umsatzsteuer auf deinen Einkäufen vom Finanzamt zurückholen, wenn du eine ordentliche Rechnung mit ausgewiesener Steuer hast. Ohne Rechnung verlierst du schnell 19 % deiner Marge, siehe die Vorsteuer-Falle im Vergleich Amazon vs. eBay.

Differenzbesteuerung

Eine Sonderregel für den Handel mit Gebrauchtwaren nach § 25a UStG: Besteuert wird nur die Differenz zwischen Ein- und Verkaufspreis, auf der Rechnung steht keine Umsatzsteuer. Für dich als Käufer bedeutet das: kein Vorsteuerabzug möglich. Warum das beim Einkauf auf eBay zur Falle wird, zeigt Amazon vs. eBay. Gesetzestext: § 25a UStG.

OSS (One-Stop-Shop)

Ein EU-Verfahren, über das du Umsatzsteuer auf Fernverkäufe an Privatkunden in anderen EU-Ländern zentral in deinem Heimatland meldest. Relevant, sobald deine grenzüberschreitenden Verkäufe an Privatkunden EU-weit 10.000 € im Jahr übersteigen. Mehr in Amazon Pan-EU vs. EFN. Offizielle Informationen: BZSt zum One-Stop-Shop.

Kleinunternehmerregelung

Unternehmer mit geringem Umsatz können nach § 19 UStG auf die Umsatzsteuer verzichten. Seit 2025 gelten 25.000 € im Vorjahr und 100.000 € im laufenden Jahr als Grenzen. Für Arbitrage ist die Regelung meist ungünstig, weil du dann keine Vorsteuer ziehen kannst. Rechne es im Amazon FBA Rechner durch.

Reverse Charge

Bei bestimmten Leistungen aus dem EU-Ausland schuldet der Empfänger die Umsatzsteuer. So stellen Amazon und andere EU-Dienstleister ihre Gebühren oft ohne deutsche Umsatzsteuer in Rechnung, und du meldest sie selbst an. Mehr zum EU-Handel im A2A-Guide.

Innergemeinschaftlicher Erwerb

Kaufst du als Unternehmer mit USt-ID bei einem Händler in einem anderen EU-Land, kann dieser ohne Umsatzsteuer liefern, und du versteuerst den Erwerb in Deutschland, meist mit gleichzeitigem Vorsteuerabzug. Viele Endkunden-Shops bieten das allerdings nicht an. Rechtsgrundlage: § 1a UStG. Praxis im A2A-Guide.

Buchhaltung

Arbitrage erzeugt viele Belege: Einkaufsrechnungen, Amazon-Abrechnungen und Gebühren. Eine saubere, möglichst automatisierte Buchhaltung spart Zeit und Ärger mit dem Finanzamt. Wie das geht, zeigt Amazon Buchhaltung leicht gemacht.

Steuerberater

Spätestens bei Pan-EU, OSS oder mehreren Marktplätzen lohnt sich ein Steuerberater mit E-Commerce-Erfahrung. Welche Pflichten dabei entstehen, zeigt Amazon Pan-EU vs. EFN.

Logistik und Versand

Logistikzentrum

Ein Amazon-Lager, in dem deine FBA-Ware gelagert, verpackt und versendet wird. Amazon weist dir beim Anlegen einer Sendung das Ziel-Logistikzentrum zu. Wie FBA funktioniert, zeigt Amazon ohne Lager verkaufen.

Prep-Center

Ein Dienstleister, der deine Wareneingänge annimmt, prüft, etikettiert, verpackt und an Amazon schickt, meist gegen eine Gebühr pro Artikel. So verkaufst du, ohne die Ware selbst anzufassen. Leistungen und Kosten in Amazon Prep Center im Detail.

Pan-EU

Der paneuropäische Versand durch Amazon verteilt deine Ware auf Lager in mehreren EU-Ländern, damit Kunden dort schnell beliefert werden. Dafür brauchst du Umsatzsteuer-Registrierungen in den Lagerländern. Vergleich mit EFN in Amazon Pan-EU vs. EFN.

EFN (Europäisches Versandnetzwerk)

Deine Ware liegt in einem Land, Amazon liefert von dort in andere EU-Marktplätze und berechnet eine grenzüberschreitende Versandgebühr. Der einfachste Weg, europaweit zu verkaufen, ohne in jedem Land Lager zu haben. Kosten und Regeln in Amazon Pan-EU vs. EFN.

Remote Fulfilment

Ein Programm, mit dem du aus deinem FBA-Bestand in weitere Länder verkaufst, etwa zwischen der EU und Großbritannien, ohne dort eigenen Bestand anzulegen. Welche Märkte sich lohnen, zeigt Die am schnellsten wachsenden Amazon-EU-Regionen.

Multi-Channel-Fulfillment

Amazon versendet Bestellungen aus anderen Kanälen wie eBay oder deinem eigenen Shop direkt aus deinem FBA-Bestand. Alles dazu in Amazon MCF erklärt.

Retoure

Eine Kundenrücksendung. Bei FBA bearbeitet Amazon die Retoure, prüft die Ware und stellt sie wieder zum Verkauf ein oder markiert sie als nicht verkäuflich. Nicht mehr neuwertige Retouren lassen sich oft auf eBay verkaufen. Wofür eBay sich eignet, zeigt Amazon vs. eBay.

Q4

Das vierte Quartal mit Black Friday und Weihnachtsgeschäft, die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Gleichzeitig steigen Lagergebühren und Einlagerungszeiten, deshalb planen erfahrene Seller Q4 früh. Unser kostenloses Q4 Ungating Playbook zeigt dir die 50 Marken, die sich dafür lohnen.

IPI (Bestandsleistungsindex)

Eine Kennzahl in Seller Central, die bewertet, wie effizient du deinen FBA-Bestand verwaltest, etwa bei Überbeständen und Verkaufsrate. Ein guter Wert hilft bei deinen Lagerkapazitäten. Tipps zur Bestandssteuerung in Amazon ohne Lager verkaufen.

Kapazitätslimits

Amazon legt fest, wie viel Ware du pro Monat bei FBA einlagern darfst. Vor allem vor Q4 solltest du deine Limits im Kapazitätsmanager im Blick behalten. Wie du Q4 planst, steht in Amazon ohne Lager verkaufen.

Seller Fulfilled Prime

Verkäuferversand Prime: Du versendest selbst, bekommst aber das Prime-Logo, wenn du Amazons strenge Vorgaben zu Lieferzeit und Zuverlässigkeit erfüllst. Mehr zu Prime in Amazon Prime: Vor- und Nachteile.

3PL

Third-Party Logistics: ein externer Logistikdienstleister, der Lagerung und Versand für dich übernimmt. Ein Prep-Center ist eine spezialisierte Form davon. Mehr in Amazon Prep Center im Detail.

Versandplan (Send to Amazon)

Der Ablauf in Seller Central, mit dem du eine FBA-Sendung anlegst: Artikel und Menge wählen, Kartons packen, Etiketten drucken und die Lieferung buchen. Schritt für Schritt im Amazon Online Arbitrage Guide.

Prep-Anforderungen

Amazons Vorgaben zur Vorbereitung von FBA-Ware, etwa Etikettierung, Beutel mit Warnhinweis oder Schutzverpackung für zerbrechliche Artikel. Fehler führen zu Nachbearbeitungsgebühren oder Ablehnung. Mehr in Amazon Prep Center im Detail.

Wareneingang

Die Annahme und Erfassung deiner Sendung im Logistikzentrum. Erst danach ist die Ware verkaufbar, prüfe also, ob alle Einheiten korrekt eingebucht wurden. Richtige Etiketten helfen dabei, siehe FNSKU und Amazon-Barcodes.

Überbestand

Mehr Ware, als du in absehbarer Zeit verkaufen kannst. Überbestand treibt Lagergebühren und senkt deine Lagerkapazität. Gegenmaßnahmen in Amazon ohne Lager verkaufen.

Rücksende- und Entsorgungsauftrag

Mit einem Rücksendeauftrag holst du Ware aus dem FBA-Lager zurück, mit einem Entsorgungsauftrag lässt du sie entsorgen. Beides kostet Gebühren, ist aber oft günstiger als dauerhafte Lagerung. Alle Gebühren in Amazon FBA Kosten 2026.

FBA-Rückerstattung

Wenn Amazon Ware im Lager verliert oder beschädigt, steht dir nach den Amazon-Richtlinien eine Erstattung zu. Prüfe deine Erstattungen regelmäßig, denn für Anträge gelten Fristen. Nachrichten dazu findest du im Postfach, siehe Amazon-Nachrichten lesen.

Liquidation

Die Verwertung von Überbeständen über Restpostenhändler, statt sie zurückzuschicken oder zu entsorgen. Du bekommst nur einen Bruchteil des Werts, sparst aber weitere Lagergebühren. Wie du es gar nicht so weit kommen lässt, zeigt Amazon ohne Lager verkaufen.

Werbung und Marketing

Amazons Werbeanzeigen für einzelne Produkte in Suchergebnissen und auf Produktseiten, abgerechnet pro Klick. Für Private Label unverzichtbar, für Arbitrage meist nicht nötig, weil die Produktseite schon Traffic hat. Warum Werbekosten Private Label so riskant machen, zeigt Arbitrage vs. Private Label.

ACoS und RoAS

Zwei Kennzahlen für Werbung. ACoS = Werbekosten geteilt durch Werbeumsatz mal 100. RoAS = Werbeumsatz geteilt durch Werbekosten. Ein ACoS von 20 % entspricht einem RoAS von 5. Werbekosten im Modellvergleich: Arbitrage vs. Private Label.

A+ Content

Erweiterte Produktbeschreibungen mit Bildern, Vergleichstabellen und Markenstory. Nur für Markeninhaber mit Brand Registry verfügbar. Mehr zu Brand Registry in Arbitrage vs. Private Label.

Backend-Suchbegriffe

Versteckte Keywords im Listing, die Kunden nicht sehen, die aber für die Amazon-Suche zählen. Die Zeichenzahl ist begrenzt, deshalb gilt: keine Wiederholungen, keine Markennamen der Konkurrenz. Relevant vor allem für Private Label, siehe Arbitrage vs. Private Label.

Blitzangebote

Zeitlich begrenzte Rabattaktionen auf der Deals-Seite von Amazon, gegen eine Gebühr. Sie bringen kurzfristig viel Sichtbarkeit, lohnen sich aber nur mit genug Marge.

Amazon Vine

Ein Programm, bei dem ausgewählte Tester neue Produkte kostenlos erhalten und bewerten. Nur für Markeninhaber mit Brand Registry. Details in Amazon Vine für Seller.

Tools und ProfitPath-Funktionen

Keepa

Ein Tool, das Preisverläufe, Verkaufsrang und Angebotszahlen von Amazon-Produkten als Diagramme zeigt, etwa als Browser-Erweiterung. Wichtig, um Preisschwankungen und die echte Nachfrage einzuschätzen. Einen Vergleich der Tools findest du bei der Amazon Arbitrage Software. Eine Anleitung findest du im Keepa-Guide.

Repricer

Software, die deine Preise automatisch an Konkurrenz und Buy Box anpasst, innerhalb von Mindest- und Höchstpreisen, die du festlegst. Tools im Vergleich: Amazon Arbitrage Software.

SellerAmp

Eine bekannte Browser-Erweiterung zur Produktanalyse auf Amazon, heute Teil des Seller-365-Pakets von Threecolts. Alternativen, die für den EU-Markt gebaut sind, findest du in Die besten SellerAmp-Alternativen.

Tactical Arbitrage

Ein bekanntes Tool, das viele Online Shops nach Arbitrage-Deals durchsucht, heute Teil des Seller-365-Pakets von Threecolts und ursprünglich auf den US-Markt ausgerichtet. Im Vergleich: Amazon Arbitrage Software.

BuyBotPro

Eine Browser-Erweiterung zur Deal-Analyse, vor allem bei UK-Sellern verbreitet. Sie prüft Gewinn, Konkurrenz und Risiken eines Produkts. Einordnung in Die besten SellerAmp-Alternativen.

Scanner-App

Eine App, die den Barcode eines Produkts scannt und sofort Gewinn, Gebühren und Verkaufsrang auf Amazon zeigt, unverzichtbar für Retail Arbitrage. Einen Vergleich findest du bei den besten Amazon-Scanner-Apps.

ProfitGo

Die Analyse-Erweiterung und Scanner-App von ProfitPath. Sie zeigt Gewinn, ROI, Gebühren, Freischaltungsstatus und Buy-Box-Historie direkt auf der Amazon-Produktseite. Mehr zu ProfitGo. Alle Funktionen der Browser-Erweiterung: ProfitGo Chrome-Extension.

Die ProfitPath-Suche, die über 1.000 Online Shops aus der EU und UK täglich mit Amazon vergleicht und profitable Deals mit Gewinn, ROI und Verkaufsrang anzeigt. Zur Supplier Search.

Du startest bei einer Marke oder ASIN und findest alle Shops, in denen du sie günstiger einkaufen kannst. Ideal, sobald du eine Marke freigeschaltet hast. Zur Reverse Search.

Wholesale Scanner

Du lädst die Preisliste eines Großhändlers hoch und siehst sofort, welche Produkte sich auf Amazon rechnen. Zum Wholesale Scanner. Wie das Scannen von Großhandelslisten funktioniert, erklärt Großhandelslisten scannen.

Price Alerts

Automatische Benachrichtigungen, sobald ein Produkt in einem Shop so günstig wird, dass es sich für Amazon lohnt. Zu den Price Alerts. Preisalarme für Amazon selbst zeigt die Anleitung Preisalarm mit Keepa einstellen.

Die ProfitPath-Funktion, mit der du siehst, welche Produkte andere Seller in ihren Storefronts anbieten, ohne ihre Shops manuell durchzuscrollen. Ein guter Weg, neue Marken und Deals zu entdecken. Warum das so wertvoll ist, erklärt Amazon Storefront für Arbitrage.

Storefront

Die Übersicht aller Angebote eines Verkäufers auf Amazon. Storefronts erfolgreicher Seller zeigen dir, welche Marken und Produkte gerade funktionieren. Wie du Storefronts findest, zeigt Amazon Storefront für Arbitrage.

Coupon

Ein Rabatt, den du in Seller Central für ein Angebot einrichtest und den Kunden auf der Produktseite aktivieren. Hilfreich, um langsam drehende Ware abzuverkaufen. Wie du Ladenhüter abverkaufst, zeigt Amazon ohne Lager verkaufen.

Weiterlernen

Du kennst jetzt die wichtigsten Begriffe. Die nächsten Schritte: Lies unseren Vergleich Amazon Arbitrage vs. Private Label, um das passende Geschäftsmodell zu wählen, und den Guide Amazon ohne Lager verkaufen für den praktischen Start. ProfitPath kannst du 14 Tage kostenlos testen.

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Amazon Seller Glossar 2026: 135 Begriffe einfach erklärt | ProfitPath